Taglilien-Züchter der GdS

GTillmann02Gudrun Tillmann-Budde: Geboren 1937; studierte Musik, Musikwissenschaft und Anglistik in Freiburg i. Brsg., unterrichtete in frühen und späteren Jahren an Gymnasien, war dazwischen Hausfrau (2 Kinder) und Übersetzerin musikwissenschaftlicher Fachliteratur. Seit 1972 Hauptwohnsitz in Berlin. - 1988 erwarb sie als Feriendomizil im Grünen ein kleines Fachwerkhaus mit einem 1300 qm großen Garten im westlichen Vorharz. Im 14tägigen Wochenend-Pendelverkehr begann sie nach und nach den Garten umzugestalten, ein fortwährender lustvoller Lernprozess für eine Großstädterin. - Im Sommer 1994 besuchte sie zum ersten Mal den Schöppinger Iris-Garten von Werner Reinermann zur Taglilienhauptblütezeit. Überwältigt kehrte sie mit sechs blühenden Pflanzen in den eigenen Garten zurück und fing sofort an zu bestäuben. Schon im Herbst kamen weitere Sorten hinzu. Mit dem Aussäen der ersten Samen und dem Warten auf die ersten eigenen Blüten (die natürlich nicht gut genug waren) erwachte die Züchterleidenschaft. Es wuchs auch das Bedürfnis, sich mit anderen Tagliliensammlern und Züchtern auszutauschen. Deshalb wurde sie Mitglied in der Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS), wo sie in der Fachgruppe Hemerocallis die ersten Gleichgesinnten fand. Es folgten die Mitgliedschaften in der American Hemerocallis Society (AHS) und bei Hemerocallis Europa (HE), bei der sie von 2002 bis 2005 Vizepräsidentin und von 2008 bis 2011 Präsidentin war.

Inzwischen war der Platz im eigenen Garten eng geworden, denn gewisse gestalterische Prinzipien, wie z. B. ruhige Grünflächen, sollten nicht aufgegeben werden. Deshalb wurde ganz in der Nähe ein Stückchen Gartenland dazu gepachtet, um einen reinen Sämlingsgarten in geordneten Reihen (auch im PC dokumentiert) anzulegen. Diese Fläche weitete sich nach dem Eintritt in den “Ruhestand” auf ca. 800 qm aus, auf denen immer ca. 1000 bis 1200 Sämlinge zur Beobachtung standen. Ein bisschen zu viel, fand Gudrun Tillmann-Budde allmählich, da sie immer noch alles allein ohne Hilfe bewirtschaftete. Die Entscheidung zur Reduzierung fiel im Herbst 2009, als der Pachtvertrag auslief und das Gelände verkauft wurde. Die besten Sämlinge siedelten in den Hausgarten über. Beim Züchten beschränkt sie sich nun auf kleinblütige diploide Taglilien und solche mit ungewöhnlicher Form (UFOs) vorzugsweise in den Farben Weiß und Lavendel.

Die drei Sichtungsgärten der Fachgruppe Hemerocallis bieten die willkommene Möglichkeit, eigene Sämlinge im Wettbewerb mit anderen bewerten zu lassen. Dabei erworbene Prädikate gaben den letzten Anstoß, über den eigenen Schatten zu springen und 2006 die ersten zwei Sorten international registrieren zu lassen: AUGENFREUDE (kleinblütig, Prädikat “Wertvolle Gartensorte”, Sieger der Endbewertung 2005) und NARRENTANZ (UFO). Inzwischen sind bis 2013 insgesamt 14 Registrierungen erfolgt. -

 

Die folgende Bildergalerie zeigt einige ihrer wichtigsten Sorten:

Augenfreudek02

Sterntalerk02

Narrenpünktchen_k

AUGENFREUDE

STERNTALER

NARRENPÜNKTCHEN

 

 

 

Fundevogel_k 02

Saltarello_k

Narrentanzq

FUNDEVOGEL

SALTARELLO

NARRENTANZ

 

 

 

GT05-KL32.2k

Titanias Reigen_k

GT02-KR17.16k

PLEMPLEM

TITANIAS REIGEN

MEIN BLAUES WUNDER

 

 

 

Feinsliebchenk

GT07-KR11.17

GT05-KL19.4k

FEINSLIEBCHEN

FLIBBERTIGIBBET

TIEFER SEE

[Startseite] [Organisatorisches] [Aktivitäten der Fachgruppe] [Hem-Züchter der GdS] [Bezugsquellen für Taglilien] [Taglilien im Allgemeinen und im Besonderen]

[Baumgartner]

[Beer]

[Frohreich]

[Herrn]

[Hohls]

[Kotzian]

[Majaura]

[Reinermann]

[Tamberg]

[Tillmann]

[Woschek]

[Wölker]