Wetterfestigkeit

Taglilienblüten können durch Sonne, Regen und Wind beeinträchtigt werden.

Bei starker Sonneneinstrahlung können insbesondere dunkle Blüten durch Wärmeabsorption leiden. Die samtige Oberflächenstruktur kann dann zu einem speckigen Glanz umschlagen, der sich aber oft in den Abendstunden wieder verliert. Gelbe und melonenfarbene Blüten können durch starke Sonnenstrahlung ausbleichen und hellere Ränder bekommen.

Rote und purpurfarbene Blüten mit samtiger Oberfläche sind oft gegen Regen sehr empfindlich, weil die oberen Zellschichten zerstört werden können und dabei Farbstoffe freisetzen.

Die Verminderung dieser Empfindlichkeiten durch züchterische Auslese macht nur langsame Fortschritte. 

Große Taglilienblüten setzen Windböen einen erheblichen Widerstand entgegen und können deshalb leicht umgebrochen werden. Man sollte deshalb großblütige Sorten windgeschützt pflanzen oder, bei besonders windexponierter Lage, mit kleinerblütigen Sorten Vorlieb nehmen. 

Die schädigende Wirkung von Sonne, Wind und Regen führt jedoch bei Taglilien meist nur zu kurzem Ärger: am nächsten Morgen sind wieder alle offenen Blüten auch frische Blüten. 

[Startseite] [Organisatorisches] [Aktivitäten der Fachgruppe] [Hem-Züchter der GdS] [Bezugsquellen für Taglilien] [Taglilien im Allgemeinen und im Besonderen]

[Farbspektrum/Farbmuster]

[Blütenform]

[Blütengröße]

[Wetterfestigkeit]

[Pflanzentyp/Pflanzenanwendung]

[Blütezeit]

[Blühdauer/Einzelblüte]

[Blütenzahl/Verzweigung]

[Stängelhöhe]

[Duft]